Es ist eine Schande. Ein Höhepunkt des Fremdschämens. Jedoch kann bei derartiger Themenverfehlung keine Schadenfreude aufkommen. Es ist vielmehr anzukreiden, wie die oberösterreichische ÖVP Jugendpolitik auffasst. Denn ehrlich gesagt, liebe Mit-Jugendlichen, da können wir einpacken. Und doch kann man sich bei derart infamer Blödheit ein Schmunzeln kaum verkneifen. Weiterlesen
Iuventas Doris Hummer. Über die Jugendpolitik der OÖVP.
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Facebook-Orgasmus. Oder wie Facebook den Sprung vom Interaction-Network zum Action-Network schafft.
OMG. Wirklich. OMG. Heute startete die Facebook-Developer Konferenz f8. In der Keynotespeech stellte Mark Zuckerberg die neuen Facebook-Features vor. Und das Ding rockt! Überlegungen zur Anwendung in der politischen Kommunikation. Weiterlesen
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9/11, der Westen und so…
Bei all dem medialen 9/11-Gedenkhype, möchte ich daran erinnern, dass bei den Terroranschlägen in etwa 3000 Menschen starben. Das deutsche Bundesministerium für Entwicklungsarbeit (BMZ) geht davon aus, dass täglich (!) 25000 bis 30000 Kinder weltweit an den Folgen von Unterernährung sterben. Ohne jetzt Ersteres kleinzureden, aber bitte, liebe Medien, Relation! Dem eigenen Anspruch zuliebe.
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Weil’s in Wahrheit net wurscht ist…
Nach den Sommergesprächen habe ich die Schnauze voll. Da wurden Dinge gesagt und Sachen behauptet, die mit zwei Minuten auf Google hieb- und stichfest widerlegbar sind. In Amerika gibt’s das schon lange und jetzt ist es auch Zeit für Österreich geworden. Deshalb stelle ich hier politifakt.at vor und rufe euch auf, mitzumachen. Weil’s in Wahrheit net wurscht ist, was gesagt wird.
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Warum machen das immer die Anderen?
Die SPÖ ist links, progressiv und feministisch. Und das schon seit der Gründung. Zumindest vom niedergeschriebenen Selbstverständnis her. Trotzdem scheint es mittlerweile zum strukturellen Paradox geworden zu sein, dass bei Personalentscheidungen immer die anderen Parteien fortschrittlicher agieren als die SPÖ. Ein historischer Abriss. Weiterlesen
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Solidarität, Arbeit und Kapital in der internationalen Politik – was solidarische Ansätze den Arbeitnehmer_innen bringen könnten.
Um diesen Blog zumindest den Anschein von Aktualität zu verleihen, habe ich mich kurzum entschlossen heute mal eine kleines Essay aus meinen mehr oder weniger erfolgreichen Studium zu posten:
Der mediale Diskurs der letzten Jahre war geprägt von der Krise. Die Krise war in aller Munde und wurde oft debattiert. Die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes zog in die Betriebe ein und der klassische Keynesianismus wurde wieder salonfähig.[1] Die Rufe nach einer Regulierung der Finanzmärkte mehrten sich und mittlerweile ziehen auch die EU-Staaten erste Konsequenzen wie etwa den Stresstest für europäische Banken. Einzig eine Sache wurde selten diskutiert. Warum treibt es uns Schweißperlen an die Stirn, wenn in den USA Häuserkredite nicht mehr gedeckt werden können und ist es uns aber gleichzeitig vollkommen gleichgültig, wenn dort Kollektivlöhne gesenkt werden? Warum ruft niemand dazu auf, Arbeitnehmer_innenverbände global zu organisieren und als Gegengewicht zum entfesselt wirkenden Kapital zu installieren? Kurzum: Kann man Solidarität globalisieren? Im nachfolgenden Text versuche ich zu erläutern was 1. im wissenschaftlichen Kontext unter Solidarität verstanden werden kann, 2. welche Theorien der Internationalen Politik Solidarität als Konzept kennen, 3. anhand der österreichischen Sozialpartner_innenschaft warum es eine derartige Diskrepanz zwischen Kapital und Arbeit in ihrem Status der Globalisierung im Kontext von Solidarität gibt und 4. welche Institution in Zukunft eine tragende Rolle im Prozess der Globalisierung der Solidarität spielen werden (könnte). Weiterlesen
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Endlich Rot-Grün. Ansichten eines Unverbesserlichen.
So jetzt soll dies auch mal gesagt werden: Entgegen aller gegenteiliger Behauptungen in meinen Umfeld, ich freue mich auch über das Zustandekommen einer rot-grünen Stadtregierung in Wien. Wirklich. Nein, wirklich. Abgesehen der Tatsache, dass dies die einzige Vernunftlösung für eine progressive Stadt sein kann und andere Optionen schon allein sachpolitisch reinster Unsinn wäre, freue ich mich noch über Allerei anderes. Und da hört es sich auch schon wieder mit der altruistischen Vorfreude auf.
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Die Familienbeihilfe gehört reformiert. Oder abgeschafft.
Der Regierungsvorschlag für das Budget 2011 ist in aller Munde und motiviert die Zivilgesellschaft raus auf die Straße. Ein „free lunch für Vermögeende“ frei nach Friedman wird es tituliert. Als Sparschweinereien und ähnliches. Aber die geübte zynische Beobachtung lässt nur einen Schluss zu: Gerade bei der Familienbeihilfe stellt sich der Vorschlag in die lange Tradition der negativen sozialen Treffsicherheit und ist somit ja kein Überraschender Schlag ins Gesicht sondern die Fortsetzung des gewohnten Leidens.
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Die Hirter-Madln mog i net…
Wien hat sich durchgerungen, sexistische Werbung im öffentlichen Raum als Problem behandelbar zu machen. Es stoßt dabei auf die zu erwartende Kritik. Den Gipfel der Grauslichkeit hat aber Jeanée, Leitvieh im Dichand’schen Beißhund-Rudel, mit seinem heutigen Kommentar in der Sonntags-Krone endgültig erreicht. Dadurch stellt sich eigentlich nur noch die Frage, wann journalistischer Sexismus ebenso “anzeigbar” wird wie jener im PR-Sektor.
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Als Dinko Jukić die Wiener Grünen verwirrte.
Nach längerer Zeit finde ich endlich wieder mal die Zeit, mich diesem Blog zu widmen. Ein schöneres Thema könnte es auch fast nicht geben: Ein geistiges Nackerbatzl und moralisch verwirrte Gutmenschen, die nicht mehr wissen wohin sie zeigen und schimpfen sollen. Dinko Jukić macht die Runde am Wiener Parkett und bringt - ohne dass man den Eindruck gewinnt, er wisse, was er tue – mitunter auch schon mal den grünen Shootingstar Klaus Werner-Lobo ins Wanken. Aber hallo. Weiterlesen
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