Feiertagsrelaunch: Back to the Blogroots


Ok, ich weiß, dass ich diesen Beitrag so ziemlich für mich selbst schreibe. Zurecht. Absolut zurecht. Wer es nicht schafft, in gut zwei Jahren mehr als 20 Beitrage zu schreiben, hätte sich nicht mal in Zeiten von 64kb-Leitungen Blogger nennen dürfen. Aber irgendwas hindert mich dann doch, die 17 Dollar im Jahr einfach zu sparen und die Domain für ergiebigere Kaindlstorfers wieder freizugeben.

Vielleicht finde ich die Idee einfach nur hip, einen eigenen Blog zu betreiben. Kann sein. Wird wahrscheinlich so sein. Aber um ehrlich zu sein, vergesse ich die meiste Zeit darauf, überhaupt einen zu haben. Heute hab ich aus Zufall über Facebook einen Blog eines Freundes angesurft, der gerade im Rahmen einer Sommerjob-Bewerbung für summersplash einen “Testblog” führen muss und eigentlich ziemlich witzige Kurzweiligkeiten produziert. Dann fiel mir mein Blog wieder ein…

Der Rest ist eigentlich tendentiell peinlich: Coldplay im Ipod, Prä-Nostalgie (ernsthaft nach zwei Jahren darf wirklich noch niemand von Nostalgie sprechen) beim Durchklicken und sowas wie Feiertagslaune (oder Feiertagsnachmittagsbierlaune). Aber ich hab beschlossen, dass dieser Blog unbedingt wieder mehr Aktivität braucht. Dringendst!

Bis jetzt hab ich versucht, mit politischen Meinungsbeiträgen über die Runden zu bringen. Aber um ehrlich zu sein: Polit-Bloggen – so interessant es auch ist – ist keine Hobby sondern geht in Richtung Beruf. Ich hab wirklich sehr großen Respekt vor all jenen da draußen, für die es kein Problem ist, sich nach der Arbeit/Studium/Leben noch hinzusetzen und sich in regelmäßigen Abständen den Kopf mit Recherchen und Analyse für ihr Hobby zermattern.

Mir fehlt dazu einfach oft einfach die Zeit und Kraft.

Ergo: Von nun an müssen sich LeserInnen mit mir zufrieden geben. Also mit meinen Leben. Dass dabei sich hin und wieder ein politischer Gedanke verirren wird, ist klar. Aber vorsätzlich jetzt mal kein hochgestochener Meinungsblog mehr; das Leben ist spannend genug.

Selbst wenn ich es nur für mich aufschreibe. Soll auch helfen, sagt man. Hoffentlich klappt’s dieses Mal.

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